So nach einer kleiner Pause geht es jetzt aber weiter. Ich muss einfach mal mehr Zeit aufbringen das ganze hier zu Pflegen!
The Thaw war im Grunde genommen der klassische Ansatz des “Monster Horror”. Was nichts schlechtes heißen muss. Man weiß schließlich wenn man zum Fantasy Filmfest geht was einen erwartet.
Ein Wissenschaftler nennen wir ihn David Kruipen (gespielt von Val Kilmer) ist in der Arktis mit Untersuchungen zum Thema “Global Warming” beschäftigt. Dabei entdeckt die kleine Gruppe ein aufgetautes Mammut, woran sich ein arg verhungerter Eisbär verbissen hat. Was bringt so ein Uhrzeitding mit sich, natürlich Microben, Viren und jeden menge kleiner Biester aus der Uhrzeit die nach einer Millionen Jahren auch fleißig mit Reproduktion und Hunger beschäftigt sind.
Um den emotionalen Touch zu halten ist der berühmte Vater natürlich mit seiner Tochter verkracht, weswegen diese aus dem Weg zu Ihrem Vater ist. Um sich noch die Erbschaftspapiere zu sichern, mit dabei auserwählte Studenten welche dort ihre “Felderfahrungen” sammeln sollen. Das Ende der Story soviel sei hier verraten ist zwar vorhersehbar, doch der Ansatz gefällt. Um der Menschheit nämlich gehörig aus die Auswirkungen von globalen Erwärmung vor Augen zuführen wollen die Wissenschaftler die Viecher in der Zivilisation aussetzen.
Hört sich erst einmal simpel an. Ist es auch, die Story haben wir alle schon mal gehört. Da man das wusste konzentrierte man sich eher auf das was konnte. Atmosphäre und Krabbelviecher. Und das gekonnt, der Film besteht bei mir das erste Prädikat “nicht gelangweilt”. Die Personen sind gekonnt gezeichnet und verhalten sich der Situation meist entsprechend. Der “ich-muss-überall-allein-hingehen-in-die dunkle-Räume-Faktor” wird konsequent nicht eingesetzt. Sehr wohltuend! Darüber hinaus, finde ich persönlich den Ansatz von Bioterrorismus in diesem Zusammenhang eine interessanten Storyansatz. Das ist fast schon Anspruch
Bleibt zu sagen, das Fans des Genre den Film sicherlich mögen werden. Die Idee ist gut umgesetzt. Die Darsteller zeigen keine Schwäche, die Geschichte bleibt trotz des interessanten Ansatzes zurück.

In der nahen Zukunft wird auf dem Moon größtenteils die Energie für die Erde gewonnen. Der Traumstoff ist Helium-3 und so ganz automatisiert funktioniert das natürlich nicht. Astronaut Sam Bell (großartig Sam Rockwell) ist der verantwortlich auf der Abbaustation. Im Auftrag von Lunar Industries ist er dort für drei Jahre stationiert, diese ist allerdings kurz vor dem ablaufen. In gerade mal zwei Woche, will Sam seine Heimreise antreten. Zurück zur Frau und Kind, mit der er sich nur über passive Kommunikation (Videobotschaften) austauschen kann. Nur Gerty (geprochen von Kevin Spacey) der Computer der Station ist seine einzige Möglichkeit sich zu unterhalten. Die Rückreise wird wir man schnell erkennt auch bitter nötig, denn die Gesundheit von Sam ist stark angegriffen. Kopfschmerzen, Halluzinationen und eine allgemeine Schwäche und Orientierungslosigkeit machen ihm zu schaffen und führen zu einem Folgenschweren Unfall. Sam wacht danach ohne Erinnerung wieder auf der Station auf und die Geschichte entfaltet sich…
Während der einer der Brüder “Brian” (Chris Pine a.k.a. Captain Kirk junior) keine Probleme hat auch unliebsame Entscheidungen zu treffen um damit das überleben der Gruppe zu sichern, hat der jüngere Ryan (Lou Taylor Pucci) da mehr Gewissensbisse. So wird gleich zu beginn ein Mann mit seiner Tochter (trotz Infektion) von der Straße aufgelesen. Im nächsten Ort beginnen die Probleme als sich die Freundin von Brian bei dem Mädchen aus Versehen ansteckt. Damit beginnt natürlich der Anfang vom Ende.