uuuund hier simmer wieder! Nach der kleinen und fast kaum auszuhaltenden Abstinenz -meine Hände zittern noch immer- von meinem geliebten Inet, wegen Umzug zurück nach Berlin, warten auf meine neue heißgeliebte Freundin Alice
sowie ner Woche London bei meiner “alten” Flamme ASKA
… ja endlich wieder ein Blog! Und weil das Thema “lord of the Rings” immer für Klickpushing gut ist nehme ich das einfach mal wieder als Aufhänger!
Erst mal das obligatorische: Worum jeht es hier überhaupt? …
THE LORD OF THE RINGS, J.R.R. Tolkien’s book trilogy, is now on stage at the legendary Theatre Royal Drury Lane.
Thrilling music, exhilarating choreography, remarkable staging and stunning design will combine to transform Drury Lane into Tolkien’s Middle-earth in a mesmerising and spectacular theatrical event featuring an ensemble of over 70 actors, singers
and musicians.
… soviel dazu
Nach dem letzten Reinfall der Herr der Ringe Symphonie mit dem schiefsingenden Knäbleinchor hatte ich ja schon das ein oder andere fade Gefühl im Bauch. Diese Cash-Cow wird wohl noch ein ganze Weile den Markt aufrollen. Schließlich kommen ja gerade die Kinder von Hurin ganz aktuell heraus. Und das obwohl der Autor doch das ein oder andere Weihnachten verpasst hat! Und man denke auch an den kleinen Hobbit und in ein paar Jahren, wenn die Kiddies von den Lotr Filmen ne Remasterte Fassung fordern weil die Effekte oll aussehen, schließlich noch ein TV-Auswertung auf ähnlichem Stand… aber gut ich schweife ab!
Schlichtweg… *Trommelwirbel* es war wirklich Großartig! Jeder der die Thematik mag wird hier auf seine Kosten kommen. Die Örtlichkeit war das Royal Theatre, Drury Lane in London. Von außen pfui und innen auch pfui, zumindest was die Treppe anging die der geneigte Besucher zu erklimmen hatte. Risse hier, Risse da… na gut eigentlich ganz London
… Doch der Blick im Saal auf die Bühne entschädigte umso mehr, es ging nicht nur Waghalsig bergab, so dass man egal wo man saß wirklich sehr gut sehen konnte! Probleme hatten nur die, die Höhenangst hatten
… Allerdings begrüßte uns auch gleich eine Backofenhitze, die während des ganzen nicht im geringsten abnahm. Ich redete mir deswegen ein, dass dies ein besonders toller Effekt wie Mount Doom darstellen hautnah sollten… hat auch geklappt.
Als erstes viel natürlich die beeindruckende Bühne auf, der ganze Saal war über und über mit Ranken bedenkt die sich von der eigentlichen Bühne über den Wänden bis hinauf zur Bühne langhangelten… sehr stimmig! Die eigentliche Bühne bestand aus einem “Baumstumpf” der sich in alle Richtungen auf und ab bewegen konnte, natürlich in tausend verschiedenen Einzelteilen. Auf der Bühne wuselten schon vor Beginn duzende von Darstellern umher die die Mittelerdestimmung sehr gut einfingen! Auch die Hauptdarsteller waren super besetzt, wenn auch einer der Stars, der Franzose der Aragon spielte wegen Krankheit ausfiel, ich hab allerdings eh nicht gemerkt, meinte nur der spricht aber ohne Dialekt, bravo
… Die Kostüme waren allesamt den Filmen entnommen, ebenso die gesamte Aufmachung der Kleidung, hier hätte man vielleicht mutig genug sein können um eigene Wege zu gehen… Wobei ich mir den Herrn der Ringe eh schon versaut habe, da zumindest ich wenn ich die Seiten der Bücher aufschlage nur noch die Charaktere aus den Filmen sehe… man muss halt Opfer bringen, wie war das mit der Vergessens-Pille aus Boston Legal?
Das Stück insgesamt war in drei Akte unterteilt in denen man Pause hatte! Wobei die zweite Pause eher ein Gag war und wilde Orks aus den Reihen Sarumans die Zuschauerränge stürmten. Nun ja, die Frauen kreischten und ich hatte leider kein Schwert zu Hand
… In der ersten Pause wurde dafür nur Eis und Wasser verkauft um sich vom Mount Doom Effekt zu erholen… Der Gesang war ebenso vom feinsten und ich muss ehrlich gestehen, dass ich hier besonders ängstlich war. Bei The Wicked hatte ich nämlich so meine Probleme die Texte zu verstehen, das war hier nicht so der Fall, who know’s why
Gekürzt wurde die Geschichte an den wohlbekannten Stellen, so dürften Filmjünger nicht wesentlich schlauer werden, höchstes das verbrannte Auenland dürfte neu erscheinen. Gecuttet wurde mein Lieblingsteil der Bände, weil heißen der smarte zweite
… der Teil der seltsamerweise den Frauen nicht zusagt
… Bei der Länge des Gesamtwerkes aber trotzdem ok!
Zum Abschluss nochmal ein Lob an die Bühnenbauer denn der Balrog sowie Kankra waren wirklich allererste Sahne!!!
Aber was labere ich hier lange rum! ANSEHEN!!!
Um Welten besser als das Symphoniedebakel, da kann man nix falsch machen…
Ref-Link:
Lord of the Ring – Live on Stage
PS…
das nächste Musical ist Monty Python’s Spamelot
