Wie jedes Jahr im August startert das Fantasy Filmfest in Berlin. Im Gepäck diesmal mit einigens Weltpremieren und Highlights des Genre…
Das Fantasy Filmfest ist eines der wenigen Filmfestivals in Deutschland, welche ich auf alle Fälle gerne hab Zumal es soviel wahrscheinlich auch nicht sind, zumindest fällt mir spontag keines ein. Wie es der Titel bereits sagt, sind es vor alle Genre Filme die auf dem Filmfest aufgeführt werden. Doch auch hier ist die Bandbreite groß, vom chinesischen Historien-Epos (Red Cliff) bis hin zum französichen Gangster-Movie (Largo Winch) ist alles vertreten. Grund genug mit genügend Mitstreiter zu suchen und mir zumindest ein paar Perlen anzusehen. Alle werden es leider nicht sein, denn bei rund 60 Filmen muss selbst ich passen. Dauerkarten kosten übrigens rund 175 Euro, wäre ja vielleicht was für das nächste Jahr. Mit entsprechendem Urlaub! Nach Berlin, kommt es auch nach Hamburg, Frankfurt, Köln, Nürnberg, Stuttgart und zum endet in München.
Hier mal ein kleines Video vom letzten Theaterbesuch. Diesmal war es zwar weniger Theater als vielmehr Chinesische Oper, aber die hatte es dafür in sich. Dank Untertitel auch verständlich für nicht-Chinesen
Hier die Story (Wikipedia):
Der erste Teil erzählt von dem von Himmel und Erde geborenem steinernen Affen Sun Wukong (chin. 孫悟空), der übernatürliche Fähigkeiten und später sogar die Unsterblichkeit gewinnt, sich zum König der Affen macht und Aufruhr im Himmel stiftet. Der Himmelskaiser sendet all seine Truppen gegen Sun Wukong, doch diesem gelingt es immer wieder -- weniger durch seine Kraft, sondern meist durch List -- die himmlischen Heerscharen zu überwältigen oder ihnen zu entkommen. Erst als der Himmelskaiser Buddha zur Hilfe ruft, gelingt es diesem den Affenkönig zu überlisten. Sun Wukong wird unter dem Berg der zehn Elemente eingesperrt, wo er erst fünfhundert Jahre später von einem buddhistischen Priester befreit wird, der ihn als Schüler annimmt und ihm den Namen Sun Sing Tschö gibt. Daraufhin begleitet und beschützt ihn Sun Sing Tschö zehn Jahre auf seiner Reise bis vor das Antlitz Buddhas.
Diese Reise wird ausführlich im zweiten Teil des Buches “Die Reise nach Westen” geschildert. Der erste Teil beruht auf der in der Zeit der kämpfenden Reiche entstanden Legende vom Affenkönig, der den Rebellen verkörpert, der sich gegen die Obrigkeit erhebt. Deshalb ist der Affenkönig seit mehr als 1500 Jahren eine der beliebtesten Volksfiguren und gehört “Die Reise nach Westen” zu den Volksepen Chinas (ähnlich “Die Rebellen vom Liang Schan Po” -- fälschlicherweise oft auch “Die Räuber vom Liangschan Moor” genannt).
Der Mönch Xuanzang (玄奘) , mit dem Spitznamen Tripitaka (三藏 Sanzang), wird auf seiner Reise von drei anderen Personen begleitet, von denen Sun Wukong (孫悟空), der König der Affen, der mit seiner Mischung aus ungestümem Verhalten, großem Mut, merkwürdigem Humor und stellenweise überraschender Weisheit den eigentlichen Hauptcharakter der Geschichte darstellt. Sun Wukong ist eine der bekanntesten mythischen Kreaturen Chinas, der mit dem indischen Affengott Hanuman verwandt sein könnte.
Weitere Begleiter des Xuanzang sind Sha Wujing (沙悟淨), ein Wasserdämon bzw. Halbdämon (je nach Quelle) und Zhu Bajie (豬八戒), eine Mischung aus Schwein und Mensch. Beide sind für ihre Verfehlungen bestrafte ehemalige himmlische Würdenträger -- Sha Wujing war der Vorhanglüftende General, der eine wertvolle Vase zerstört hat, Zhu Bajie der Marschall der himmlischen Segelflotte, der für seinen Flirt mit der Mondgöttin Chang’e durch das Rad der Reinkarnation getreten wurde, und dabei ein Schwein als Mutter bekam. Auch das Pferd Tripitakas war ursprünglich der dritte Prinz des Drachenkönigs, der die Perle seines Vaters in Brand gesetzt hat, und dafür zum Tode verurteilt werden sollte. Selbst Tripitaka ist die Reinkarnation der goldenen Zikade, ein Jünger Buddhas, der bei einem Vortrag eingeschlafen und deshalb verstoßen worden ist. Die 81 Leidenswege, die Tripitaka hauptsächlich im Verlauf der Reise über sich ergehen lassen muss, sind wesentlicher Bestandteil seiner Buße; so wird die letzte Prüfung am Schluss direkt von Buddha angeordnet.
Die Reise nach Westen basiert auf der wahren Geschichte des chinesischen Mönches Xuanzang, der während der Tang-Dynastie von China nach Indien reiste, um die Lehren des Buddhismus zu erforschen und in seiner Heimat zu propagieren. Der fantastische Inhalt der Geschichte hat mit den historischen Ereignissen aber praktisch nichts zu tun.
Wieder in London! Wieder Theater! Das ist bei Sandra und mir fast schon Tradition. Nachdem ich die beiden letzten aber Blogtechnisch ausgelassen habe (keine Angst, hole ich morgen nach) setzte ich mich bei Spamalot jetzt fast Zeitnah an die Tasten.
What is it about:
Spamalot ist die Theaterversion Monty Python’s -- Die Ritter der Kokosnuss (Monty Python an the Holy Grail). Es erzählt die Geschichte von König Arthur und seinen Ritter der Tafelrunde. Die werden direkt von Gott ermahnt, auf die Suche nach dem Heiligen Gral zu gehen. Das es dabei im Gegensatz zum klassischen Buche allerdings weitaus ungewöhnlicher zugeht dürfe ausgemachte Sache sein. So müssen die Ritter nicht nur gegen Franzosen, Killerkarnickel und den schwarzen Ritter antreten (das ist nur ein Fleischwunde!), sondern im Unterschied zum Film auch gegen Showgirls und fliegende Kühe kämpfen. Ganz großes Kino äh Theater äh Musical sozusagen.
Das Palace Theater in London allerdings war arg beengt. Wenn man dann auch noch zu spät kommt wie wir, weil man nicht vom Pub wegkam, dann kann man schon für Chaos sorgen. Dafür hatte man das Gefühl in einem klassichen West End Theater zu sein, was auch immer das wirklich bedeuten mag Ich persönlich war ein wenig gespalten, ich mag den Film immer noch lieber, und das Stück war auch dort am stärksten wo es sich stark am Film orientierte. Killerkarnickel und schwarzer Ritter waren denn auch meine Höhepunkte… Sandra die allerdings sehr unvoreingenommen war, der gefiel es ausnahmslos. Mann kann es halt nicht jeden Recht machen. Trotzdem gilt, wer Monty Python mag muss es sich unbedingt einmal ansehen. Ich wollte es schon an meinem ersten Tag in London, man kann auch nicht wirklich durch London spazieren ohne mindeste 500 mal am Theater vorbeizulaufen Also reingehen, schauen, genießen und selbst entscheiden!Mehr Information über Spamalot gibt’s hier!